NSK - Weltleitmesse
für Zahntechnik

Über den Kunden:

NSK verkauft Produkte im Bereich Zahntechnik und Zahnmedizin in über 135 Ländern. Mit 15 Standorten rund um den Globus sind sie ein Weltkonzern mit Führungsrolle in der Industrie.

Standorte: 15 Standorte weltweit

Die Aufgabe:

Konzeption und Aufbau eines Messestands auf der IDS, der Weltleitmesse für Zahntechnik. Steuerung der Frischwasser- und Abwasserzufuhr und der Druckluft, damit die Produkte funktionieren.

Unsere Konzeption & Umsetzung:

• 21 m² Glasfläche, die durchsichtig und
undurchsichtig sein kann
• Glasfläche dient als Beamerfläche für Imagefilm
• Wenn diese Fläche klar war, konnte man in die
Produkt- und Markenwelt schauen
• Design einer VIP- und Business-Lounge
• Übergroße Lampenschirme
• LED-Wand

Jeder
Counter
eine Praxis

Alle zwei Jahre findet die Weltleitmesse für Dentalindustrie (IDS) in Köln statt. Gleichzeitig ist sie der Auftakt für eine mehrmonatige Roadshow durch Europa.
NSK wollte uns zunächst für die Weltleitmesse – unser Ziel war die gesamte Messe-Tour. Wir kamen ins Gespräch, da NSK einen kreativen und zuverlässigen Medientechniker brauchte. Also entwickelten wir ein System, das sowohl auf der IDS, als auch auf späteren Messen ausgerollt werden kann. Als Teil des Auftritts lieferte NSK uns einen Imagefilm, den wir in den Messestand einarbeiten sollten.

Dafür stellten wir eine 21m² große Glasfläche auf, die Kristalle mit speziellen Eigenschaften besaß: Im normalen Zustand war das Glas milchig und daher undurchsichtig. Gab man der Fläche einen Stromimpuls, wurde die Fläche klar und durchsichtig. Damit nutzen wir die Glasfläche zwischenzeitlich, um den Imagefilm per Beamer zu projizieren.

Es gibt Dinge, die im Messegeschäft zur Routine werden. Die restlichen 99 % bestehen aus Geschwindigkeit, Flexibilität und Wille. Bei zahnmedizinischen Produkten ging es nicht nur um die Präsentation, wir waren mit einer anderen Herausforderung konfrontiert: Jeder Counter war eine Zahnarztpraxis für sich – wir bauten also 16 Zahnarztpraxen allein für die Messe auf. Viele der Geräte liefen unter Wasser- und Luftdruck. Für die pneumatische Steuerung engagierten wir einen Elektriker, der die Steuerung überwachte und kontrollierte. Die Wasserleitungen legten wir selbst.

Die Produkte selbst waren bis zu hunderttausend Euro wert und bedurften in jedem Messejahr ein neues Sicherheitssystems, dass in das neue Design passt. Dafür bauten wir Displaykisten aus Plexiglas und richteten feine, aber robuste Schlösser sowie 3D-gefräste Schaumeinlagen ein.

Länderchefs. Wir mussten in unserer Konzeption die Bedürfnisse des europäischen Managements mitdenken. Dafür reisten wir während der Vorbereitungen nach Spanien, Frankreich, England und Italien, um vor Ort mit den Länderchefs zu sprechen.

Jeder Mehraufwand hat sich für uns gelohnt: Noch während der Messe führten wir die Verhandlungen für die Roadshow. Wenige Wochen später waren wir für die NSK auf Tour durch Europa.